Vom 23.-25.11. 2018 fand das gemeinsam vom Professorenforum und dem Internationalen Zentrum für christliche Forschungen an der Georgischen Orthodoxen Kirche und weiteren Partnern organisierte, dritte deutsch-georgische Symposium statt.
Thema:
In wessen Verantwortung liegt die Bildung? Historische, weltanschauliche und juristische Aspekte.
Ausgangspunkt und Zielsetzung:
Die heutige Bildung von Allgemein- über Berufs- bis Universitätsbildung verdankt Europa den christlichen Klöstern und der Reformation.
Im Zug der rationalistischen Aufklärung und der Säkularisierung übernahmen immer stärker die staatlichen Organe den Bildungsauftrag.
In der Postmoderne wird deren postulierte Neutralität jedoch zunehmend von intoleranten ideologischen Kräften unterwandert, die das freiheitliche christliche Menschenbild Europas bedrohen, ja zerstören wollen.
Wie können Christen wieder Einfluss auf die Bildung gewinnen und die ursprünglichen Werte der Menschenwürde, Freiheit, Toleranz und der Suche nach der Wahrheit in der Bildung wiederaufbauen? Beide, die westliche und auch die östliche Kirche muss hier ihren Auftrag neu erkennen und im Sinne ihres Auftraggebers wahrnehmen. Alle in der Bildung engagierten Christen sind hier zum Mitgestalten aufgerufen.
Repräsentanten der orthodoxen Kirche und verschiedener Universitäten aus Georgien präsentierten und diskutierten gemeinsam mit deutschen und österreichischen Professoren und Bildungsvertretern und einigten sich auf eine gemeinsame Abschlusserklärung.
Auch eine Presseerklärung wurde verfasst (Prof. Dr. Elmar Kuhn)

