So fing es an

Zusammen mit elf Professoren gründete Hans-Joachim Hahn im Oktober 1996 das Netzwerk "Professorenforum".

Sie wollten eine Plattform schaffen, auf der – bei gemeinsamer Suche nach der Wahrheit – auch gegensätzliche Meinungen mit Respekt und Toleranz behandelt werden.

Die Professoren gehörten zu unterschiedlichen Fachrichtungen wie Biologie, Pädagogik, Philosophie, Wirtschaft und Medizin. Gemeinsam teilten sie den Eindruck, das herrschende Wissenschaftsverständnis mit seiner naturalistischen Ausrichtung enge die Wahrnehmung der Lebenswirklichkeit zu sehr ein. Der ursprüngliche Gedanke der Akademie: Ein Forum für die Begegnung unterschiedlicher Weltanschauungen und Denkrichtungen auf der gemeinsamen Suche nach der Wahrheit inspirierte ihren Zusammenschluss und das weitere Vorgehen. Dabei leitete sie auch ihr christliches Weltverständnis, dass die Welt auf einer sinnvollen Ordnung beruht, die wir dem Schöpfer verdanken. 

Hans-Joachim Hahn studierte von 1969 - 1974 Anglistik und Sportwissenschaft für das höhere Lehramt an der JLU in Gießen. Nach Abschluss des Studiums ging er jedoch nicht in den Staatsdienst als Lehrer, sondern folgte einer Berufung in die gemeinnützige Erwachsenenbildung. Er organisierte dort vor allem christliche Fortbildungs- und Mentoring-Initiativen für Studierende. Von 1984-1989 diente er als leitender Direktor von Campus für Christus, Deutschland. 

Inspiriert durch diese Erfahrungen und die Begegnung mit dem österreichischen Zukunftsforscher Prof. Johann Millendorfer baute er das Netzwerk des Professorenforums auf, zu dem inzwischen über 800 Professoren in Deutschland und anderen Ländern gehören. Hans-Joachim Hahn ist Lehrbeauftragter im Fachgebiet "Wirtschaftsethik" an verschiedenen Hochschulen und außerdem auch als Redner und Dolmetscher tätig. Gemeinsam mit Lutz Simon ist er Herausgeber der Buchreihe des Professorenforums.