Professoren Newsletter

NEWSLETTER – PROFESSORENFORUM IV/2015


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Mehr und bessere Gründe für den Glauben


Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Gott oder Geld – wer oder was hält die Welt zusammen?
In dieser Ausgabe berichten wir über neue Entwicklungen in der anglo-amerikanischen Philosophie nach der Postmoderne, in der Gott wieder zum Thema wird. Die Aussicht auf ein Verbot des Bargeldes zur besseren staatlichen Kontrolle sämtlicher Ausgaben betrachtet der Volkswirt Gerald Mann mit sehr kritischem Blick. Unsere teuer erkaufte Freiheit scheint schon wieder bedroht. In diesen Auseinandersetzungen kann uns der Blick von außen und oben, wie ihn Vishal Mangalwadi bietet, sehr bei der Orientierung helfen.

Damit Christus an unseren Universitäten zum Thema wird

Unterschrift

Hans-Joachim Hahn (Koordinator Professorenforum)

AKTUELLES

Die Revolution in der angloamerikanischen Philosophie
© meistereckhart750.wordpress.com

Revolution in der angloamerikanischen Philosophie

Die gegenwärtige westliche intellektuelle Welt …ist eine Arena, in der ein Kampf um die Seelen der Menschen tobt.“(Alvin Platinga) Drei Anschauungen stünden miteinander im Wettkampf: Der Naturalismus der Aufklärung, postmoderner Anti-Realismus und der christliche Theismus, so der amerikanischen Philosoph und Theologe William Lane Craig. Dominierte bis Ende der 60er Jahre noch der naturwissenschaftliche Naturalismus das akademische Feld, so leiteten
Alvin Platingas Veröffentlichungen eine Kehrtwende ein: "Sie haben eine neue Generation von Philosophen inspiriert, auf höchster intellektueller Ebene theistische analytische Philosophie zu betreiben." [hier zur Analyse W. L. Craigs] Lesezeit: 25 Min.


VERANSTALTUNGEN

Fragen nach Gott

Gott - ja oder nein: Eine philosophische Debatte

Debatten sind eher ein Merkmal der angelsächsischen als der deutschen akademischen Kultur.
Dass jetzt ein amerikanischer theistischer Philosoph mit deutscher Promotion mit einem deutschen Atheisten über die Gottesfrage debattiert, ist ungewöhnlich, aber vielleicht eine fällige Innovation in unserer Universitätskultur – am 29.10. live in München. [Zu den Veranstaltungen]

Chemnitz Forum Glauben & Denken

ChemnitzForum Glauben & Denken 2015

Das ChemnitzForum Glauben und Denken lädt zu einer Veranstaltungsserie ein, bei der der christliche Glaube in einen akademischen Dialog mit anderen Weltanschauungen tritt. 29.10.2015: "Lebensperspektive in Chemnitz?" Teilnehmer: Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin in Chemnitz; Frank Heinrich, Mitglied des deutschen Bundestages für Chemnitz; Prof. Dr. Arnold van Zyl, Rektor der TU Chemnitz.

17.11.2015: "Religion - Spaltpilz oder Klammer für die Gesellschaft?" Prof. Dr. Wolfgang Huber

Alle Veranstaltungen finden in der Technischen Universität Chemnitz, Straße der Nationen 62, "Altes Heizhaus" (im Innenhof des Uni-Hauptgebäudes), 09111 Chemnitz statt. [Zu den Veranstaltungen]

Kick-Veranstaltungen 2015/16
© radio.cz

Welchem Heldenbild gehört die Zukunft?

Von der Leib-Seele-Geist Einheit der Hebräer über die Leibfeindlichkeit der spätantiken Gnosis bis hin zur Auflösung der Geschlechteridentität im Sozialkonstruktivismus der Genderideologie finden wir in unserem Kulturraum einen großen Spannungsbogen im Umgang mit unserem Körper. Auf dem Wochenendseminar und Symposium im Januar geht es dabei auch um Heldenbilder und deren Zukunft.

Veranstalter ist Prof. Dr. Hermes A. Kick, Universität Heidelberg. [Zur Einladung]

Symposium Georgien
© kloster-scheyern.de

Georgisch-deutsches Symposium: "Das Christentum und die europäische Zivilisation"

Sechs georgische und vier deutsche Wissenschaftler referieren und diskutieren vom 21.-22.11.2015 im Benediktinerkloster Scheyern über das Christentum in Europa:
- Die Rolle des Christentums bei der Entwicklung der europäischen Zivilisation
- Gründe und Folgen der Trennung
- Möglichkeiten der Wiederherstellung der Wirkkraft des Christentums im modernen  Leben.
Die Veranstaltung ist offen; Anmeldung bis zum 25.10. möglich. [Zum Einladungsflyer: hier]


BÜCHER

Lob der Religionen

Warum "Das Buch der Mitte" wichtigstes Buch des Jahres 2014 ist

Wer die im englischsprachigen Original abgedruckten Kommentare von amerikanischen Universitätsprofessoren, Autoren, Verlegern und anderen Medienschaffenden zu diesem Buch liest, beginnt zu ahnen, dass er ein epochales Werk in den Händen hält. Das ist „Das Buch der Mitte" in der Tat. Mit seiner asiatischen Außenperspektive weist der indische Philosoph und Sozialreformer Professor  Dr. Vishal Mangalwadi uns Abendländer unausweichlich auf das hin, was die meisten von uns nicht mehr wissen: Ohne Die Bibel gäbe es unsere westliche Zivilisation so nicht. Wir würden – wie heute noch die Landbevölkerung im Großteil von Indien – in bitterer Armut und Rechtlosigkeit leben. Vishal Mangalvadi: Das Buch der Mitte. Fontis-Brunnen, Basel, 2014, 524 S., 21,99 EUR. E-Book: 19,99 EUR [Zur Bestellung] ; [Zum E-Book] ; [Zur Rezension]

"Buch der Mitte" Buchauszug

Wohin wir steuern, wenn wir die Werte der Bibel auf den Müllhaufen der Geschichte legen, zeigt der Autor im gleichnamigen Buchauszug im ersten Kapitel seines Werkes an der Wandlung der Musik: "Der Westen ohne Seele - von Bach bis Cobain". Das 1. Kapitel ist eine Art Zusammenfassung des ganzen Buches und liest sich gut als geschlossene Einheit. Bestellen Sie 1 Ex. des Sonderdruckes für 1,00 EUR plus Versandkosten. Ab 10 Ex. geben wir 20 % Mengenrabatt. [Hier bestellen]

Bargeldverbot

Bargeldverbot

„Ein vollelektronisches Geldsystem – völlig transparent, ohne jeglichen Schutz der Privatsphäre bei Transaktionen und mit dem ständigen Risko einer Enteignung durch den Staat – bedeutet, dass Geld kein privates Eigentum mehr sein wird. Der Weg in die Hölle ist mit guten Absichten gepflastert.“ Andreas Höfert: „Die Hölle ist bargeldlos“, Die Weltwoche, 27/2014, [Zum Artikel in der Weltwoche 27/2014]  [Zum Interview mit dem Autor Gerald Mann]

Ulrich Horstmann/Gerald Mann/Robert Halver: Bargeldverbot. FinanzBuch Verlag München 2015, 128 Seiten., 6,99 EUR. [Zur Bestellung]


Filme

Mangalwadi: Vortrag in Gelnhausen

Mangalwadi: Vortrag in Gelnhausen

Ohne die Bibel keine Menschenrechte
12.6.2015 Stadtrechtsfest, Gelnhausen. Die Kirche des Nazareners in Gelnhausen eröffnete das Stadtrechtfest mit einer Bibelausstellung. Passend zum Anlass sprach der indische Autor und Sozialreformer Professor Dr. Vishal Mangalwadi über die Rolle der Bibel bei der Entstehung der westlichen Zivilisation und des Rechtswesens. Gleichzeitig warnte er vor der offensichtlichen Abkehr des Westens von dieser zentralen Quelle. Die Vergleiche mit seiner Heimatkultur in Indien machten vielen Zuhöreren erst bewusst, in welch privilegierten Verhältnissen wir leben, und wem wir sie verdanken. Zum Film

Mangalwadi in Leipzig
Das Paulinum als Teil des neuen Universitätscampus de.wikipedia.org

Mangalwadi in Leipzig

Bei seiner Vortragsreise durch Deutschland sprach der indische Sozialreformer und Autor Prof. Dr. Vishal Mangalwadi auch vor Studenten an der Universität Leipzig. Dabei nahm er kein Blatt vor den Mund, sondern rief die Studierenden offen zum Widerspruch gegen Professoren und Hochschullehrer auf, die ihnen pseudowissenschaftliche Dogmen und politische Korrektheiten vorsetzen. Sie sollten wissenschaftliche Beweise fordern und wie Martin Luther mutig gegen die Übermacht und Bevormundung aufstehen. Vortrag Nr. 2 ist aus technischen Gründen erst ab Min. 7 aktiv. [Hier zu den Vorträgen Englisch-Deutsch]


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